Archive für ‘Bierbergen’

Fachwerkhaus in der Kesselstraße

Mai 25, 2008 Von: Stefan Kategorie: Bierbergen

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Fachwerkhaus in der Kesselstraße

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Fachwerkhaus in Bierbergen

Fachwerkhaus in der Mittelstraße

Mai 25, 2008 Von: Stefan Kategorie: Bierbergen

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Fachwerkhaus von 1754 in Bierbergen

St. Martin

Mai 25, 2008 Von: Stefan Kategorie: Bierbergen

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Die im Jahre 1240 fertiggestellte evangelische Dorfkirche in Bierbergen steht auf einem Hügel mitten im Dorf und ist so auch von den sieben zuführenden Straßen aus ein Blickfang. Die umgebende Mauer trennt den bis 1832 als Friedhof genutzten Vorplatz vom heutigen Dorfplatz, in dessen Mitte im Jahre 1960 ein Ehrenmal eingeweiht wurde.

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St. Martin

Mai 25, 2008 Von: Stefan Kategorie: Bierbergen

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Die im Jahre 1240 fertiggestellte evangelische Dorfkirche in Bierbergen steht auf einem Hügel mitten im Dorf und ist so auch von den sieben zuführenden Straßen aus ein Blickfang. Die umgebende Mauer trennt den bis 1832 als Friedhof genutzten Vorplatz vom heutigen Dorfplatz, in dessen Mitte im Jahre 1960 ein Ehrenmal eingeweiht wurde.

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Dorfansicht

Mai 25, 2008 Von: Stefan Kategorie: Bierbergen

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Ansicht von Bierbergen vom Kirchbergsfeld.

Thingstraße

Mai 25, 2008 Von: Stefan Kategorie: Bierbergen

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Die Thingstraße in Bierbergen

Als Ding (auch, historisierend: Thing, germanisch, altnordisch und neuisländisch: Þing, interskandinavisch: Ting, oder Thie bzw. Tie) wurden Volks- und Gerichtsversammlungen nach dem alten germanischen Recht bezeichnet. Die deutsche Bedeutung von Ding (und englisch: thing) als Sache leitet sich von der dort behandelten Rechtssache ab (vgl. auch lat. ‘res publica’ (Staat); ‘res’ = ‘Sache’). Der Ort oder Platz, an dem eine solche Versammlung abgehalten wurde, heißt Thingplatz oder Thingstätte und wurde an einem etwas erhöhten Punkt angelegt. Es gibt Orte dieses Namens wie Dingstäde, Dingstätte und Dingstede in Deutschland oder Tingstäde auf Gotland.

Ursprünge des Things

Das Thing fand unter Vorsitz des Königs bzw. des Stammes- oder Sippenoberhaupts unter freiem Himmel oftmals unter Gerichtslinden (vergl. Irminsul) und stets am Tag statt (daher Tagung). Es dauerte drei Tage.

Das altgermanische Thing diente der politischen Beratung ebenso wie Gerichtsverhandlungen und auch kultischen Zwecken. Der altgermanische Gott Tyr galt als „Schutzherr des Things“. Mit der Eröffnung der Versammlung wurde der Thingfriede ausgerufen.

In vorchristlicher Zeit sollen Thingplätze auch kultischen Spielen gedient haben. Tacitus beschreibt in “Germania” (De origine et situ Germanorum) den Ablauf des Thing: Demnach wurden am ersten Tag der Zusammenkunft unter starkem Alkoholkonsum wichtige politische aber auch militärische Dinge besprochen. Beschlüsse wurden dagegen erst am nächsten Tag in nüchternem Zustand gefasst. Dieses Vorgehen hatte Tacitus zufolge den Vorteil, dass am ersten Tag die Teilnehmer leichter mit “freier Zunge” redeten.

Bedeutungswandel in der fränkischen Zeit

In der fränkischen Zeit blieb von der ursprünglichen Bedeutung nur noch das Gerichtswesen übrig. Um die Akzeptanz der neuen Ordnung und der sie legitimierenden christlichen Kirche zu erhöhen, wurden zahlreiche Kirchengebäude von den Franken an traditionellen Dingstätten errichtet. Das echte Ding fand immer zu feststehenden Zeiten unter dem Vorsitz des Grafen statt. Beim gebotenen Ding tagten nur die Schöffen unter Vorsitz des Gemeindevorstehers (Schultheiß, Schulze). Es wurde bei Bedarf einberufen und erforderte die Ladung der Dinggenossen. Wer sich dem Ding entzog, war dingflüchtig und konnte dingfest gemacht, das heißt festgenommen werden.

Die Zeit bis zum nächsten echten Ding wurde Dingfrist genannt. Sie dauerte bei den Franken 40 Nächte, bei den Sachsen sechs Wochen und drei Tage (= 1 Gerichtstag). Aus dieser Dingfrist, der Dauer des Gerichtstages sowie der Jahresfrist setzte sich auch die Maximalfrist Jahr und Tag zusammen.

Die mittelalterlichen Markgenossenschaften, welche aus der fränkischen Zeit stammten und oftmals bis ins 19. Jahrhundert existierten, nannten ihre jährlichen Versammlungen Märkerding oder Wahlding.

Heutige Bedeutung, Bezeichnung und Etymologie

Heute tragen noch viele Plätze den Namen Thingplatz. Tieplatz ist die lokale Bezeichnung für dörfliche Versammlungsplätze im Südniedersächsischen- ostwestfälischen Raum. Früher besaß jedes der hier typischen Haufendörfer in der Dorfmitte seinen Tie. Heute sind einige jedoch durch Straßenbaumaßnahmen verschwunden. Ties waren oft leicht erhöht, ummauert und mit einigen Dorflinden bewachsen. Die erhaltenen Ties dienen nach wie vor als Fest- und Versammlungsplatz. Ihre Entstehungsgeschichte liegt jedoch weitgehend im Dunkel, sie wird aber derzeit erforscht. Einer der ansehnlichsten ist der Tieplatz in Waake im Landkreis Göttingen. Im sauerländischen Kierspe heißt ein hochgelegener Platz, an dem eine früher als Gerichtsbaum dienende Linde steht, noch heute “Thingslinde”.

Nach dem Vorbild des Bundes Quickborn nannten in den Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts Jugendbünde ihre Jahresversammlung Thing, so heute noch viele deutsche Pfadfinderverbände und Jungenschaften.

In skandinavischen Ländern hat sich die Bezeichnung bis heute für die Volksvertretung erhalten. So heißt das dänische Parlament Folketing, die Volksvertretungen in Island Althing, auf den Färöern Løgting, und in Norwegen Storting. In Schweden heißt das Parlament zwar riksdag, aber die Provinziallandtage Landsting. Auch im Rechtsbereich kommt das Wort Ting noch vor. Gerichte erster Instanz heißen in Schweden Tingsrätt. Des Weiteren heißen Gerichtsgebäude in Norwegen heute noch Tinghus.

Die von Thing hergeleitete Bedeutung von Ding als <(Ort der) verbindliche(n) Rechtspflege> gehört zum festen Bestand des deutschen Wortschatzes in Wörtern wie dinglich, (un)abdingbar, dingfest, dingflüchtig, sich ausbedingen, verteidigen, auch in den veraltenden Wörtern (sich als Magd) verdingen, gedungene (Mörder).

Obwohl noch heute viele Straßen und Plätze den Namen Thie bzw. Thieplatz tragen, findet sich in den meisten Nachschlagewerken kein Eintrag dazu.

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Bierbergen

Mai 25, 2008 Von: Oliver Kube Kategorie: Bierbergen

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Bierbergen ist ein Ortsteil der Gemeinde Hohenhameln, Landkreis Peine in Niedersachsen. Er hat 906 Einwohner auf einer Fläche von 9,31 km² (Stand: 1. Januar 2007).

Bierbergen liegt östlich an Hohenhameln angrenzend.

Die älteste erhaltene Urkunde, die Bierbergen erwähnt, stammt aus dem Jahr 1068.

Die im Jahre 1240 fertiggestellte evangelische Dorfkirche steht auf einem Hügel mitten im Dorf und ist so auch von den sieben zuführenden Straßen aus ein Blickfang. Die umgebende Mauer trennt den bis 1832 als Friedhof genutzten Vorplatz vom heutigen Dorfplatz, in dessen Mitte im Jahre 1960 ein Ehrenmal eingeweiht wurde.

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