Archive für ‘Goslar’

Goslarer Webcams

Juni 24, 2008 Von: Oliver Kube Kategorie: Goslar

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Webcam Goslar Marktkirche
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Goslarer Adler

Mai 25, 2008 Von: Oliver Kube Kategorie: Goslar

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Goslarer Adler

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Der Goslarer Adler sitzt auf der Spitze des Brunnens auf dem Marktplatz. Das Original des Adlers befindet sich im Museum.

Der Adler ist das Wappentier Goslars.

Breites Tor, Goslar

Mai 25, 2008 Von: Oliver Kube Kategorie: Goslar

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Breites Tor, Goslar

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Das Breite Tor gehört zur ehemaligen Stadtbefestigung von Goslar, deren größte Teile im 18. Jahrhundert abgerissen wurden. Das Breite Tor überstand glücklicherweise diesen Abriss.

Das Breite Tor wurde im 16. Jahrhundert letztmalig verstärkt und zu Torburgen ausgebaut.

Kaiserworth, Goslar

Mai 25, 2008 Von: Oliver Kube Kategorie: Goslar

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Kaiserworth, Goslar

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Die Kaiserworth befindet sich am Goslarer Marktplatz. Sie wurde 1494 als Gildehaus der Kaufherren erbaut.

Die Fassade des Gebäudes wurde mehrfach verändert.

Am Gebäude sind barocke Kaiserfiguren zu sehen.

Seit fast 200 Jahren ist die Kaiserworth Sitz des Hotels Kaiserworth.

Goslar

Mai 25, 2008 Von: Oliver Kube Kategorie: Goslar

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Goslarer AdlerGoslar ist eine Stadt im deutschen Bundesland Niedersachsen. Sie hat den Status einer großen selbstständigen Stadt und ist Kreisstadt des Landkreises Goslar.

Goslar zählt zu den Weltkulturerbestätten der Unesco.

Geographie

Die Stadt liegt zwischen den nordwestlichen Ausläufern des Harzes und dem äußersten Südende des Salzgitter-Höhenzugs. Durch Goslar fließt die Gose bzw. Abzucht, ein Nebenfluss der Oker. In der Nähe liegen die Granetalsperre und die Okertalsperre.

Die nächstgrößeren Städte sind im Nordwesten Hildesheim (50 km), im Norden Salzgitter (30 km), im Nordosten Wolfenbüttel (35 km) sowie im Osten Magdeburg (100 km), im Südosten Nordhausen (70 km) und im Südwesten Göttingen (70 km).

Geschichte

Schon seit römischen Zeiten war der Harz eine der wichtigsten erzfördenden Regionen Europas. So entstanden im Harz und am Rande des Harzes Siedlungen, wo Metalle aus dem Erz gewonnen und veredelt wurden. Archäologische Funde aus England belegen, dass viele der angelsächsischen Grabbeigaben, wie ein unter einem Londoner Parkplatz gefundenes Schwert, ihren Ursprung im Harz hatten.

Aus einer dieser am Nordrand des Harzes gelegenen Siedlungen ging wohl Goslar hervor. Goslar wurde offiziell 922 durch Heinrich I. gegründet. Schon im 11. Jahrhundert wurde eine Kaiserpfalz durch Heinrich II. in der Stadt gebaut. Grund war das nahe, reichhaltige Silberbergwerk im Rammelsberg. Zu dieser Zeit gelangte eine Silbermünze aus Goslar bis zu den Färöern, wie der Münzfund von Sandur belegt. Erweitert wurde die Pfalz durch Heinrich III.. Sie war damit die größte Pfalzanlage der Salier. Die Stadt wurde daraufhin ein wichtiger Herrschaftsort des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Hier fanden Reichstage statt, und oft wurde die Stadt von Kaisern und Königen besucht. Kaiser Heinrich IV. gewährte Goslar Reichsunmittelbarkeit, wodurch die Stadt herzoglichem Einfluß entzogen und statt dessen direkt vom Kaiser abhängig wurde. Nach dem letzten Besuch eines Königs (Wilhelm von Holland) im Jahre 1253 entwickelte sich Goslar zu einer Freien Reichsstadt und wurde Hansestadt. Für Goslar bedeutete dies eine langewährende Festschreibung der 1340 erneut bestätigen reichsunmittelbaren Stellung und eine erhebliche Selbständigkeit. Erst als die Könige und Kaiser wieder an Einfluß verloren, wurde es den Territorialherren der Umgebung möglich, Goslar in ihre politische und wirtschaftliche Abhängigkeit zu bringen und die Stadt im 16. Jahrhundert ganz für sich zu gewinnen.

Zwischen 1530 und 1657 fielen in den Hexenprozessen 28 Menschen den Hexenverfolgungen zum Opfer.

Goslar war während des Dreißigjährigen Krieges zunächst auf der kaiserlichen Seite. Mit dem Restitutionsedikt von 1629 übernahmen die Jesuiten den Dom und die Kaiserpfalz. Goslar wurde daher im Jahre 1632 vom schwedischen König Gustav II. Adolf für die Konspiration mit dem Feind bestraft. Im Goslarer Akkord 1642 wurde Goslar vom Kaiser abgetreten und fiel den Welfen zu.

Durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 verlor Goslar seinen Status als Freie Reichsstadt und wurde vorübergehend preußisch. Im Jahre 1807 wurde Goslar durch den Frieden von Tilsit dem von Napoléon Bonaparte gegründeten Königreich Westfalen zugeteilt. Nach den napoleonischen Kriegen wurde Goslar durch den Wiener Kongress dem Kurfürstentum bzw. Königreich Hannover zugesprochen.

Im Jahre 1824 besuchte der Dichter Heinrich Heine die Stadt Goslar. Er schreibt in seinem Werk Harzreise über Goslar: „Aber seit die Muhme tot ist, können wir ja nicht mehr gehn, nach dem Schützenhof zu Goslar, dorten ist es gar zu schön.“

Im 19. Jahrhundert lag die Stadt wirtschaftlich am Boden, und viele historische Gebäude wurden abgerissen, darunter auch der Dom. Aus dieser Krise wurde die Stadt erst wieder durch die Reformen Christian von Dohms sowie wirtschaftlich durch die Entdeckung des „Neuen Lagers“ im Erzbergwerk Rammelsberg erweckt.

Von 1936 bis 1945 hatte Goslar den nationalsozialistischen „Ehrentitel“ „Reichsbauernstadt“.

Während der Zeit von 1935 bis 1945 war Goslar eine wichtige Garnisonsstadt der Wehrmacht. Hier lag das III. Bataillon des Jäger-Regiments 17 und des Infanterie-Regiments 38 sowie viele Ersatztruppenteile und Verwaltungseinheiten. Die SS betrieb hier eine Offiziers-Schule. Goslar war zudem Standort eines Außenkommandos des Konzentrationslager Buchenwald.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Goslar zur Britischen Besatzungszone. Die britische Militärverwaltung richtete ein DP-Lager ein, zur Unterbringung sogenannter Displaced Persons (DP). Das Lager wurde von einem Team (Team 2913) der UNRRA betreut.

In den 1960er und 1970er Jahren kamen die ersten südeuropäischen „Gastarbeiter“ nach Goslar und arbeiteten vor allem bei der Fa. Odermark und den Unterharzer Berg- und Hüttenwerken, später Preussag AG Metall.

Das Silbererzbergwerk im Rammelsberg (635 m) wurde im Jahre 1988 stillgelegt. Heute befindet sich dort das Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg. Seit 1992 steht die mittelalterliche Altstadt von Goslar und der Rammelsberg auf der UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Menschheit.

Wappen

Blasonierung: Das Wappen der Stadt zeigt auf goldenem Grund einen schwarzen, rotbewehrten Adler.

Das Wappen ist seit der Mitte des 14. Jahrhunderts nachweisbar. Aber schon ein Jahrhundert zuvor gab es Siegel der Stadt, die den Adler verwendeten. Der Adler ist das Wappentier der Kaisers und des Reiches. Goslar führt dieses Wappen, da die Stadt seit dem 11. Jahrhundert eine Kaiserpfalz hat und damit Kaiserresidenz war und seit 1290/1340 kaiserlich freie Reichsstadt gewesen ist.

Der Adler ist zusätzlich als Bronzeskulptur auf dem Brunnen des Marktplatzes montiert (Kopie; Original im Museum).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Goslarer Museum
Bergbaumuseum Rammelsberg (Weltkulturerbe)
Museum des späten Mittelalters (im Zwinger)
Mönchehaus-Museum für Moderne Kunst
Zinnfiguren-Museum
Musikinstrumente- und Puppenmuseum
Jäger-Erinnerungsstätte
Zwinger
Heimatstube Hahnenklee

Bauwerke

Romanische Kaiserpfalz
Marktplatz mit gotischem Rathaus und der evgl. Marktkirche St. Cosmas und Damian
Großes Heiliges Kreuz (Hospiz aus dem Mittelalter)
Kleines Heiliges Kreuz
Domvorhalle (der Stiftskirche St. Simon und Judas von 1047)
Kaiserworth (Gildehaus aus dem Jahre 1494, heute Hotel)
Brusttuch (Patrizierhaus aus dem Jahre 1521)
St. Annenhaus (Ältestes vollständig erhaltene Fachwerkhaus aus dem Jahre 1488)
Siemenshaus (Stammhaus der Industriellenfamilie aus dem Jahre 1693)
Lohmühle (frühes 16. Jahrhundert)
Evgl. Klosterkirche St. Peter und Paul (Frankenberg)
Evgl. Stephaniekirche (Barockkirche)
Evgl. Neuwerkkirche St. Mariae in horto, (stilrein romanisch)
Kath. St.-Jakobikirche, romanische Kirche, seit 1803 katholisch
Klauskapelle
Zahlreiche historische Wohnbauten zum Teil aus Fachwerk bzw. Stein.
Geburtshaus des Moritz von Sachsen
Stadtbefestigung (mit Zwinger und Breitem Tor)
Neuromanisches Bahnhofsgebäude
Gustav-Adolf-Stabkirche (Hahnenklee)

Regelmäßige Veranstaltungen

Goslarer Hansetage:
Der Grundgedanke der Hanse wird durch eine Vielzahl von Veranstaltungen neu belebt.
Verleihung des Paul-Lincke-Rings:
Alle zwei Jahre wird der Ring an einen bedeutenden deutschen Unterhaltungsmusiker verliehen.
Verleihung des Goslarer Kaiserrings:
Der Kaiserring der Stadt Goslar zählt zu den international bedeutendsten Kunstpreisen. Seit 1975 vergibt die Stadt Goslar und der „Verein zur Förderung moderner Kunst Goslar e. V.“ jährlich die ideelle Auszeichnung an zeitgenössische und internationale Künstler.
Internationaler Altstadtlauf:
Traditionsreicher Lauf für Jung und Alt über verschiedene Distanzen durch die historische Altstadt.
Walpurgismarkt:
Was der alten Sage nach schon vor Tausenden von Jahren auf allen Tanzplätzen im ganzen Harz geschehen sein soll, wird im historischen Zentrum Goslars „schaurige Wirklichkeit“. Zwischen den mittelalterlichen Fassaden geistern im Hexendorf Hexen, Teufel, Geister und Unholde herum.
Walpurgisnacht in Hahnenklee
Goslarer Tage der Kleinkunst:
Jährliches Kleinkunst-Festival, das jeweils in der Woche nach Pfingsten Theater, Kabarett, Figurenspiel, Comedy, Chanson und vieles mehr für 10 Tage nach Goslar holt.
Schützen- und Volkfest:
Das Goslarer Schützenfest auf dem 86.000 m² großen Osterfeld ist eines der größten in Niedersachsen (rangiert unter den 30 größten Kirmesveranstaltungen Deutschlands), dauert zehn Tage und beginnt immer am Freitag vor dem ersten Montag im Juli. Zwei große Feuerwerke und drei Ausmärsche sorgen für die große Attraktivität des Goslarer Schützenfestes bis weit über den Nordharz hinaus. Des weiteren locken rund 20 Fahrgeschäfte für Jung und Alt sowie etwa 200 Kirmesbuden. Dem Schützenfest ist der traditionelle Krammarkt, „Lumpengasse“ genannt, angegliedert. Dort locken nochmals rund 150 Händler.
Kunsthandwerkermarkt:
Zwischen Großem Heiligen Kreuz und Schuhhof bieten etwa 150 Handwerker ihre handgefertigten Kostbarkeiten aus den Bereichen Keramik, Leder, Textilien, Glas, Holz, Schmuck, Puppen, Marionetten etc. an und lassen sich bei der Herstellung ihrer Ware über die Schulter schauen.
Altstadtfest:
Die große Party im September in Goslars Innenstadt. Auf dem Goslarer Marktplatz wird unter der Veranstaltungs-Pyramide und rund um den Adlerbrunnen getanzt, gefeiert und gelacht. Auf vielen weiteren Bühnen gibt es Live-Musik.
Goslarer Weihnachtsmarkt und Weihnachtswald:
Zwischen den Fassaden der Altstadt bieten 70 Händler, Kunsthandwerker, Zuckerbäcker, Glühweinwirte und Gastronomen jährlich ein romantisches Vorweihnachtserlebnis. Die eigentliche Attraktion ist der Weihnachtswald, der festlich beleuchtet eigens auf dem Schuhhof aus zahlreichen sechs bis neun Meter hohen Fichten errichtet wird.
Internationale Konzertarbeitswochen und Musikfest Goslar-Harz:
Seit 1975 finden die Internationalen Konzertarbeitswochen in Goslar statt.
Internationale Goslarer Klaviertage:
Der Meisterkurs für Pianisten zieht in jedem Jahr einen internationalen Teilnehmerkreis an.

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