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Größter Briefkasten der Welt

Mai 24, 2008 Von: Oliver Kube Kategorie: Hannover

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Größter Briefkasten der Welt

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Der wohl „größte Briefkasten der Welt“ der Deutschen Post AG in Hannover, auch Postbox genannt.

Hannover

Mai 24, 2008 Von: Oliver Kube Kategorie: Hannover

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Hannover ist die Hauptstadt des 1946 neu gebildeten deutschen Bundeslandes Niedersachsen. Mit rund 516.200 Einwohnern ist Hannover zugleich die größte Stadt des Landes sowie eines seiner Oberzentren. Nach Hamburg und Bremen ist Hannover drittgrößte Stadt in Norddeutschland. Die Stadt Hannover ist Teil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen, Deutschlands fünftgrößter Metropolregion. Hannover ist außerdem Sitz der Region Hannover − einem Kommunalverband besonderer Art.

Des Weiteren ist Hannover der Standort mehrerer Hochschulen sowie ein wichtiges Industrie-, Handels- und Dienstleistungszentrum. Auf dem Messegelände Hannover, dem größten Messegelände der Welt, finden jährlich bedeutende Messen wie die CeBIT oder die Hannover Messe statt. Im Jahr 2000 war Hannover Gastgeber der Weltausstellung (Expo 2000). Mit dem Schützenfest Hannover findet in der Stadt jährlich das größte Schützenfest der Welt statt.

Das deutschsprachige Eigenschaftswort zu Hannover heißt hannoversch oder hannöversch, nicht jedoch (wie häufig zu hören) hannoveraner. Als Hannoveraner werden die Einwohner Hannovers, aber auch eine Pferderasse, die Hannoveraner bezeichnet.

Geografie

Hannover liegt an der schmalsten Stelle des Leinetals am Übergang zwischen niedersächsischem Berg- und Hügelland und norddeutschem Flachland. Im Stadtgebiet mündet die Ihme in die Leine. Im Westen der Stadt grenzen die Ausläufer des Weserberglandes, im Norden die Ausläufer der Lüneburger Heide an das Stadtgebiet.

Großstädte in unmittelbarer Nachbarschaft sind etwa 25 km südlich Hildesheim, etwa 55 km östlich Braunschweig und etwa 70 km östlich Wolfsburg. Dann folgen mit etwa 90 km in südwestlicher Richtung Bielefeld, Bremen mit etwa 100 km in nordwestlicher Richtung, Hamburg mit etwa 130 km in nördlicher Richtung, Berlin mit etwa 250 km in östlicher Richtung.

Die höchste natürliche Erhebung des Stadtgebiets ist der am Südostrand der Stadt gelegene Kronsberg mit 118 m ü. NN. Die höchste künstliche Erhebung ist der Müllberg Monte Müllo mit 122 m über NN am Nordostrand auf dem Gelände der Mülldeponie Lahe. Eine weitere Erhebung im Stadtgebiet ist der 89 m hohe Lindener Berg, auf dem die Sternwarte der Stadt und diverse Freizeiteinrichtungen untergebracht sind. Hannovers Entfernung bis zur Nordsee beträgt 150 km, zur Ostsee 190 km und zum Harz 70 km.

Klima

Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Hannover 8,7 °C und es fallen 661 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 22 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25° C übersteigt) gerechnet werden.

Geschichte

Hannover entstand aus einer am Leineufer gelegenen, mittelalterlichen Siedlung. Hinweise auf eine Marktsiedlung an dieser Stelle gibt es bereits um das Jahr 950. Der Vicus Hanovere (vicus: Marktflecken) wird erstmals um 1150 im Hildesheimer „Miracula Sancti Bernwardi“ erwähnt. 1241 erhält Hannover das Stadtprivileg, im 14. Jahrhundert erlebte Hannover wirtschaftlich eine erste Blütezeit. Während des Dreißigjährigen Krieges machte Herzog Georg von Calenberg 1636 die gut befestigte Stadt zu seiner Residenz. Als Residenzstadt erlebte Hannover in den folgenden 80 Jahren eine erneute Blütezeit. Die Bauten dieser Epoche der Geschichte Hannovers setzten nachhaltige Akzente im Stadtbild. Nachdem Kurfürst Georg Ludwig als Georg I. 1714 den englischen Thron bestieg, löste eine zunehmend bürgerliche Gesellschaft allmählich das vom Adel geprägte gesellschaftliche Leben der Stadt ab. Bis 1837 wurden die Königreiche Großbritannien und Hannover in Personalunion regiert.

Hannover war eine autonome Stadt innerhalb des Landes Hannover. 1823 wurde sie Sitz der „Landdrostei Hannover“, aus dem später der Regierungsbezirk Hannover hervorging. 1824 wurde sie Sitz des Amtes Hannover, das durch Vereinigung des Gerichtsschulzenamtes Hannover und des Amtes Coldingen gegründet wurde. 1859 wurde das Amt Langenhagen eingegliedert.

Um 1873 überstieg die Einwohnerzahl die Grenze von 100.000. 1883 wurde Hannover eine kreisfreie Stadt und Sitz des aus dem Amt Hannover entstandenen Landkreises Hannover sowie des aus der Landdrostei Hannover hervorgegangenen Regierungsbezirks Hannover.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Innenstadt Hannovers stark zerstört, so blieb die Aegidienkirche als Ruine und Mahnmal stehen. Unter der Leitung des Stadtbaurats Rudolf Hillebrecht erfolgte nach dem Krieg der Wiederaufbau der Stadt. In der Nachkriegszeit wurde Hannover als „Vorreiter“ der modernen Kunst und Architektur berühmt (populäres Beispiel sind die „Nanas“ von Niki de Saint Phalle).

Zum 1. November 2001 wurde der Landkreis Hannover mit der kreisfreien Stadt Hannover zur Region Hannover vereinigt. Formal ist Hannover somit keine kreisfreie Stadt mehr, ist aber nach dem Gesetz über die Region Hannover den kreisfreien Städten gleichgestellt, sofern in diesem Gesetz nichts anderes bestimmt ist. Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte Hannover zum Regierungsbezirk Hannover, der durch die Abschaffung aller Bezirksregierungen in Niedersachsen aufgelöst wurde.

Wappen

Das Wappen der Stadt Hannover zeigt eine silberne Mauer mit zwei Zinnentürmen auf rotem Grund; in dem offenen Tor unter schwarzem Fallgatter ein goldenes Schildchen mit einer grünen Marienblume (nicht - wie häufig fälschlicherweise erwähnt - ein Kleeblatt); zwischen den Türmen steht ein goldener Löwe.

Das Wappen ist bereits ab 1266 als Siegel nachweisbar, mit Marienblume (vorher Münzzeichen) allerdings erst ab 1534, wobei der Löwe das Symbol der Welfen beziehungsweise der Herrschaft Braunschweig ist, zu dessen Herrschaftsgebiet die Stadt gehörte. Seit 1929 hat das Stadtwappen seine heutige Form. Die alten Stadtfarben Rot, Gelb und Grün wurden 1897 durch Rot-Weiß ersetzt.

Einkaufszentren und Markthallen

Die „Markthalle Hannover“ am Rande der Altstadt wird auch der „Bauch von Hannover“ genannt und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Eine weitere Markthalle ist die „Ernst-August-Markthalle“ am Ernst-August-Platz.

Bekannte Einkaufspassagen sind die Galerie Luise in der „Luisenstraße“, die „Kröpcke-Passage“, das „Ernst-August-Carree“ und das „Atrium“ im Alten Rathaus. Am Kröpcke, dem zentralen Punkt der Stadt, kreuzen sich die beiden größten Einkaufstraßen „Georgstraße“ und „Bahnhofstraße“. Vom Kröpcke zieht sich die „Karmarschstraße“ zum „Platz der Weltausstellung“. Die unterirdische Einkaufsmeile Niki-de-Saint-Phalle-Promenade (ursprünglich: Passerelle) zieht sich vom Kröpcke, unter dem Hauptbahnhof hindurch, bis zum Raschplatz. Dort schließt sich direkt die Lister Meile an. Dort befindet sich auch die Lister-Meilen-Passage. Direkt am Raschplatz befindet sich das „Kaufland-Center“ und im Hauptbahnhof die „Promenade“. Eine weitere wichtige Einkaufstraße ist die „Große Packhofstraße“, die bis 2008 zur “Packhof-Passage” umgestaltet wird. Außerhalb der Innenstadt, in der Calenberger Neustadt, befindet sich die „Calenberger Esplanade“. In der gesamten Altstadt befinden sich zahlreiche kleine Geschäfte zum Stöbern. Die Limmerstraße ist mit ihren unzähligen Kneipen und den zahlreichen kleinen Geschäften besonders bei den Studenten sehr beliebt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Eine berühmte Sehenswürdigkeit Hannovers sind die
Herrenhäuser Gärten. Der Große Garten zählt zu den besterhaltenen Barockgärten Europas und ist der einzige unverändert erhaltende in Deutschland. Besonders sehenswert sind die Grotte von Niki de Saint-Phalle sowie das Galeriegebäude des königlichen Schlosses in dem sich unter anderem der größte Freskenzyklus Norddeutschlands befindet. Das Gebäude ist sowohl von außen wie auch von Innen sehr aufwendig gestaltet und wirkt wie ein Schloss. Weitere erwähnenswerte Gebäude sind die Orangerie, bekannt durch das “Wintervarieté”, und die Eckpavillons von Remy de la Fosse, die den Garten rechts und links am südlichen Ende abschließen. Der Große Garten besteht aus mehreren Teilgärten, wie zum Beispiel dem Niederdeutschen Rosengarten oder dem Orangenparterre. Der bekannteste Teil des Gartens ist das “Große Parterre”. Das historische Gartentheater ist durch die zahlreichen Musicalvorführungen bekannt. Im Zentrum des Gartens steht die höchste Gartenfontaine Europas.

Der Berggarten ist einer der wichtigsten botanischen Gärten Europas. Besondere Anziehungspunkte sind das Kakteenschauhaus, das Kanarenhaus, das Tropenhaus und das Orchideenschauhaus mit der größten Orchideensammlung der Welt und frei fliegenden Vögeln. Am Eingang steht der Bibliothekspavillon. Wie auch der Große Garten besteht auch der Berggarten aus verschiedenen Teilgärten, wie zum Beispiel dem Präriegarten oder dem Paradies. Ferner befinden sich das Welfenmausoleum und das “Sea Life Centre Hannover” im Berggarten.

Der Georgengarten ist im englischen Stil angelegt. Darin befinden sich unter anderem der Leibniztempel und das Wallmodenschlösschen mit dem Wilhelm-Busch-Museum.

Weitere Gärten sind der Welfengarten mit dem Welfenschloss und der Prinzengarten. In unmittelbarer Nähe zu den Herrenhäuser Gärten befinden sich das „Fürstenhaus“ mit dem Herrenhausen-Museum, die „Wasserkunst“ und das „Hardenbergsche Haus“.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Neue Rathaus. Im Inneren befinden sich 4 Stadtmodelle und der einzige Schrägaufzug Deutschlands, mit dem die Besucher hoch auf die Kuppel fahren können.

Der Erlebnis-Zoo Hannover ist einer der schönsten und spektakulärsten Zoos in Europa. Zum zweiten mal in Folge gewann der Zoo im Jahr 2007 den “Park Scout Award”, und ist damit der schönste Zoo in Deutschland. Er besteht aus den Themenbereichen Sambesi, Gorilla-Berg, Meyers Hof und Dschungel-Palast. Weitere kleinere Themenbereiche sind Australien, das Strandbad und der Wald der Wölfe. Ferner gibt es im Erlebnis-Zoo unter anderem ein Tropenhaus, ein Urwaldhaus und eine Show-Arena. Geplant ist die große Alaskalandschaft Yukon Bay.

Sehenswert ist ferner die historische Altstadt. Zentrum der Altstadt ist der Marktplatz mit der Marktkirche und dem “Alten Rathaus”. Ganz in der Nähe liegt der Holzmarkt mit dem “Noltehaus”, dem Historischen Museum mit dem Beginenturm und dem Leibnizhaus. Am Rande der Altstadt liegen das Leineschloss (Sitz des Niedersächsischen Landtages), die Ruine der Aegidienkirche und die “Markthalle Hannover”. Das Kreuzkirchenviertel mit vielen engen Gassen und der Kreuzkirche ist nicht weit vom Ballhofplatz und dem Ballhof entfernt. Durch das Marstalltor gelangt man zum Leineufer, wo die Nanas von Niki de Saint Phalle ihren Platz haben. Und damit ist man mitten auf der Skulpturenmeile, die bis hin zum Eingang des Georgengartens am Königsworther Platz führt. In der benachbarten Calenberger Neustadt ist die Neustädter Kirche und die Basilika St. Clemens.

Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten sind die Waterloosäule, das Laveshaus, das Wangenheimpalais, das Niedersächsischen Staatsarchiv, das Anzeigerhochhaus von Fritz Höger, der gläserne Verwaltungsbau der NORD/LB am Aegi des Architektenbüros Behnisch, Behnisch & Partner, der Kuppelsaal des HCC, die Niedersächsische Börse, das Finanzministerium, der Gehry-Tower des Architekten Frank O. Gehry und der Maschsee.

Darüber hinaus besitzt Hannover mehrere geschlossene Gründerzeitviertel: Die Süd- und die Nordstadt sowie insbesondere der Stadtteil List und die Oststadt bieten viele Straßenzüge mit fast vollständig erhaltenen Gründerzeitfassaden. In den Stadtteilen Herrenhausen, Waldhausen, dem Zooviertel und wiederum der List finden sich viele Villen aus den vergangenen Jahrhunderten. Das Bankenviertel am Rande der Innenstadt besticht durch seine imposanten alten Bauwerke.

Außerhalb der Innenstadt liegt der EXPO-Park Hannover. Besonders sehenswert sind hier der Planet M, die (F)inbox, der Peppermint Pavillon, der Deutsche Pavillon, der Yemen-Pavillon, der Expowal, das Archetectum, die weitläufige EXPO-Plaza, der Dänische Pavillon und die EXPO-Gärten (bestehend aus den “Gärten im Wandel”, aus dem EXPO-Park-Süd und aus dem Parc Agricole). Direkt an der EXPO-Plaza liegt das Museum der EXPO 2000, das so genannte Exposeeum. Über die Exponale (eine der größten Fußgängerbrücken Europas) erreicht man das Messegelände Hannover, das weltweit das Größte seiner Art darstellt. Schon von weitem erkennt man im Zentrum des Geländes das größte freitragende Holzdach der Welt (EXPO-Dach) und den 88,8 Meter hohen Hermesturm, der in 65 Metern eine Aussichtsplattform hat.

Im Stadtteil Anderten befindet sich mit dem “European Cheese Center” das einzige Käseerlebniscenter Europas. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt Hannovers großer Freizeitpark, die “CAMPO Aktiv-Arena”. Der Park ist 35.000 m² (In- und Outdoor) groß und bietet rund 60 Attraktionen. Die größten Themenbereiche sind The Rock, Sky Garden, Tortuga Bay, Campo Liga, Skatepark, Isla Bonita und CAMPO-Park. Die CAMPO Aktiv-Arena ist Norddeutschlands größte Sport- und Freizeitanlage. Von dort ist auch die Hindenburgschleuse nicht weit, die bei der Eröffnung im Jahr 1928 die größte Binnenschleuse Europas war. Der Tiergarten grenzt direkt an Anderten.

Im Stadtteil Groß-Buchholz steht mit dem Telemax der höchste Funkturm Norddeutschlands. Der alte Fernsehturm am Bahnhof wird heute als VW-Tower bezeichnet und dient nur noch zu Werbezwecken.

Noch erhaltene ehemalige Stadtverteidigungstürme sind der schon erwähnte Beginenturm, Döhrener Turm, Lister Turm und Pferdeturm.

Roter Faden

Die 36 wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt sind durch den Roten Faden miteinander verbunden, eine 4,2 km lange, auf das Straßenpflaster gepinselte rote Linie. Der rote Faden führt in Form eines Rundganges von der Tourist Information (Hannover Tourismus GmbH) bis zum Ernst-August-Denkmal (beide auf dem Ernst-August-Platz vor dem Hauptbahnhof). Weitere Rundgänge und –fahrten sind zum Beispiel die Große Stadtrundfahrt, die Architekturrundfahrt, der Altstadtrundgang und Führungen durch die Herrenhäuser Gärten der Hannover Tourismus GmbH.

Nachtleben, Gastronomie und kulinarische Spezialitäten

Hannover hat ein ausgeprägtes Nachtleben. Über 200 Bars, Cocktailbars, Diskos, Kneipen, Lounges, Musikkneipen, Nachtclubs, Pubs und Tanzlokale befinden sich in der Leinemetropole. Nennenswerte Läden sind grundsätzlich überall in der Innenstadt und angrenzenden zentrumsnahen Stadtteilen zu finden. Mit der Zeit haben sich allerdings kleine Zentren herausgebildet. Neben dem Steintorviertel, wo sich mehrere Clubs an den anderen reihen, ist als weiteres Zentrum der Raschplatz zu nennen, der allerdings momentan komplett saniert und umgebaut wird.

Ferner gibt es in Hannover nicht nur über 90 Hotels, sondern auch über 1000 Restaurants, Biergärten, Bistros, Cafés, Gaststätten, Gourmet-Restaurants, Steakhäuser, Snack- und Tapas-Bars. Sie bieten Spezialitäten aus 42 Ländern und Regionen an. Darüber hinaus gibt es auch noch zahlreiche Wein- und Ausflugslokale sowie eine vielfältige Erlebnis-Gastronomie.

Hannover hat eine lange Brauereitradition. Einige Brauereien, wie die Kaiser-Brauerei, die Lindener Brauerei oder die Wülfeler Brauerei wurden mit der Zeit geschlossen. Heute gibt es noch die Gilde Brauerei in der Südstadt, die Herrenhäuser Brauerei in Herrenhausen und das Brauhaus Ernst-August am Rande der Altstadt. Das Hannoversche “Nationalgetränk” ist die Lüttje Lage, eine Bier-Korn-Spezialität, die mit zwei Gläsern getrunken wird. Weitere Alkoholika sind das “Hannöversche Leinewasser” und der “Hannoversche Rotspon”.

Süße Spezialitäten sind die zahlreichen Feinbackwaren von Bahlsen, der Butterkuchen und die Welfenspeise. Deftige Spezialitäten sind der „Calenberger Pfannenschlag“, die „Schlachteplatte“, „Grünkohl mit Bregenwurst“ und die „Hochzeitssuppe“. Ein deftiger Snack für Zwischendurch ist die “Feuerwehrmarmelade” (Mettbrötchen).

Theater und Kleinkunst

In Hannover gibt es rund 40 Theater. Das Niedersächsische Staatstheater Hannover besteht aus dem “Schauspiel Hannover”, welches das Schauspielhaus Hannover, Ballhofeins, Ballhofzwei und die Cumberlandsche Galerie bespielt, und aus der “Staatsoper Hannover” welche das Opernhaus Hannover bespielt. Das Neue Theater ist Hannovers Boulevardtheater, während das Theater am Aegi Hannovers großes Musical-, Show- und Gastspieltheater ist. Das Ensamble der Landesbühne bespielt die Landesbühne Hannover und das Gartentheater Herrenhausen.

Das älteste Kindertheater der Stadt ist das „Rambaff-Theater“.

Die „Lange Nacht der Theater“ im März ist Deutschlands älteste Veranstaltung ihrer Art.

Mit dem Festival „Tanztheater International“ (August/September) findet eine der wichtigsten Veranstaltungen ihrer Art in Hannover statt.

Kleinkunst wird unter anderem gezeigt im GOP Varieté im Georgspalast, im Varieté Marlene und auf Hannovers Kabarettbühne Theater am Küchengarten. Das wichtigste Kleinkunstfestival in Hannover ist das Kleine Fest im Großen Garten im Juli. Es findet im Rahmen der „Internationalen Festwochen Herrenhausen“ (Juni-August) statt und ist ein internationales Kleinkunstfestival mit Künstlern aus der ganzen Welt und Deutschlands erfolgreichstes Festival seiner Art. Seit 1985 finden die „Calenberger Kabarett-Wochen“ in der Werkstatt-Galerie Calenberg statt. Diese mehrwöchige Veranstaltung hat schon einige große Namen hervorgebracht. Viele weitere Veranstaltungen finden über das ganze Jahr verteilt statt.

Museen und Ausstellungen

In Hannover sind 23 Museen ansässig:

Das Historische Museum erzählt die Geschichte Hannovers, von der mittelalterlichen Siedlung „honovere“ zur Residenzstadt, bis zum weltweit bekannten Messestandort. Schwerpunkt bildet die Zeit von 1714 und 1837, als das Kurfürstentum Hannover in Personalunion mit dem englischen Königshaus verbunden war.

Die Kestnergesellschaft gehört mit ihren über 4000 Mitgliedern zu den größten Kunstvereinen in Deutschland. Sie zeigt Ausstellungen der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst. Ein besonderer Schwerpunkt bilden Film, Videofilm, zeitgenössische Musik und Architektur, aber auch raumgreifende Installationen und umfassende Präsentationen zeitgenössischer Malerei, Skulptur und Videokunst werden ausgestellt.

Das Kestner-Museum befindet im „Haus der 5000 Fenster“ und ist seit 1889 eines der städtischen Museen. Das Haus zeigt 6000 Jahre angewandte Kunst in vier Sammlungsbereichen: Antike Kulturen, Ägyptische Kulturen, eine wertvolle Münzsammlung und Angewandte Kunst.

Der KUBUS ist ein Forum zeitgenössischer Kunst. Es fühlt sich hauptsächlich der hannoverschen Kunstszene verpflichtet, und daher werden Ausstellungen und Projekte junger und/oder bedeutender Künstler Hannovers präsentiert.

Der Kunstverein Hannover wurde 1832 als einer der ersten Kunstvereine in Deutschland gegründet und hat sein Domizil im „Künstlerhaus Hannover“. Pro Jahr werden 6 - 8 international orientierte monografische und thematische Ausstellungen gezeigt. Die Ausstellungen richten sich nach jährlich wechselnden Schwerpunkten.

Das niedersächsische Landesmuseum ist das größte Museum der Stadt. Die Landesgalerie präsentiert die Europäische Kunst vom 11. bis zum 20. Jahrhundert, die Naturkunde-Abteilung zeigt Zoologie, Botanik, Geologie und ein Vivarium mit Fischen, Insekten, Amphibien und Reptilien, die Urgeschichte-Abteilung zeigt die Ur- und Frühgeschichte Niedersachsens und die Völkerkunde-Abteilung zeigt die Kulturen aus aller Welt.

Das Sprengel-Museum präsentiert die Kunst des 20. Jahrhunderts. Schwerpunkt sind die klassische Moderne mit der Sammlung von Kurt Schwitters, Werken des Deutschen Expressionismus und des Französischen Kubismus, dem Kabinett der Abstrakten, der Grafik und der Abteilung Fotografie und Medien. Das Museum zeigt ferner besondere Beispiele der Abstrakten, der Konzept-Kunst und der Minimal Art, des Informel und des Nouveau Réalisme mit der Schenkung von Niki de Saint-Phalle.

Das Theatermuseum Hannover zeigt eine ständige Ausstellung zur Geschichte des hannoverschen Theaters vom 17. Jahrhundert bis heute. Mehrere Wechselausstellungen im Jahr runden das Angebot ab. Der Besucher bekommt einen Einblick in die Arbeit der Theaterwerkstätten, sowie in Oper, Schauspiel, Ballett und Konzert.

Das Wilhelm-Busch-Museum in Herrrenhausen ist das Deutsche Museum für Karikatur und kritische Grafik. Mit seiner Sammlung zu Wilhelm Busch und der umfangreichen Sammlung zur Karikatur und kritischen Grafik ist dieses Museum einzigartig in Deutschland. Darüber hinaus gibt es ständig wechselnde Ausstellungen (Cartoons, Comics und Karikaturen) zeitgenössischer Künstler aus dem In- und Ausland.

Hinter dem Niedersächsische Münzkabinett der Deutschen Bank verbirgt sich das ehemalige Münzkabinett der Könige von Großbritannien und Kurfürsten von Hannover. Ein weiteres Münzkabinett ist das Münzkabinett der TUI-AG. Die Polizeigeschichtliche Sammlung Niedersachsen ist das größte Polizeimuseum Deutschlands. Das EXPOSEEUM ist das Museum der EXPO 2000. Das fürstliche Leben lässt sich im Herrenhausen-Museum im Fürstenhaus nachvollziehen. Das Blindenmuseum ist eine Rarität in Deutschland, denn ein zweites gibt es nur noch in Berlin. Im Leibnizhaus dreht sich alles um den Philosophen und Hofbibliothekar Gottfried Wilhelm von Leibniz. Das Veterinärmedizinhistorische Museum ist einmalig in Deutschland und befindet sich in der weltberühmten Tierärtlichen Hochschule Hannover. Textiles aus aller Welt gibt es im Museum für textile Kunst zu bewundern, Teppiche und Gegenstände aus 1001 Nacht befinden sich im Orientteppich-Museum. Im Museum für Energiegeschichte(n) wird die 150 jährige Energieanwendungsgeschichte thematisiert, das Buchdruck-Museum ist eingerichtet wie eine Lindener Hinterhofdruckerei der 50er Jahre und das Heimatmuseum Ahlem befasst sich mit der Stadtteilgeschichte von Ahlem.

In Hannover befinden sich ferner im gesamten Stadtgebiet verteilt rund 30 Kunstgalerien. Darunter sind unter anderem die „Hanover Gallery“ mit einer Dauerausstellung des Künstlers Bruno Bruni, das Haus der Fotografie und die NORD/LB Art Gallery.

Jedes Jahr finden im Juni die „Lange Nacht der Museen“ und im September der „Zinnober Kunstvolkslauf“ statt.

Für Weltrauminteressierte gibt es die Volkssternwarte Geschwister Herschel Hannover auf dem Lindener Berg und das Planetarium in der Bismarckschule.

Schlösser, Kirchen und Klöster

In den Herrenhäuser Gärten befinden sich das Wallmodenschlösschen mit dem Wilhelm-Busch-Museum sowie das Welfenschloss, das die Leibniz Universität beherbergt. Die (künstliche) Burgruine Herrenhausen befindet sich in der Nähe der Herrenhäuser Gärten.

Im Leineschloss am Rande der Altstadt tagt der niedersächsische Landtag.

Direkt an der Eilenriede liegt der Lister Turm mit dem Fachwerkschlösschen.

Welfenschloss im WelfengartenIn der Altstadt Hannovers stehen die Marktkirche St. Georgii et Jacobi, die Kreuzkirche und die Ruine bzw. das Mahnmal der Aegidienkirche. Die Basilika St. Clemens und die Neustädter Kirche stehen in der Calenberger Neustadt. Die Gartenkirche St. Marien ist etwas außerhalb in der Nähe der Aegidienkirche, die Christuskirche und die Lutherkirche sind eher im Norden. Zahlreiche weitere Kirchenbauten sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Dazu gehören unter anderem die Gospelkirche Hannover und die Reformierte Kirche.

Im Westen der Innenstadt ist die Ruine der Nikolaikapelle auf dem Gelände des St. Nikolai-Friedhofs. Weitere sehenswerte Kapellen sind die St.-Johannis-Kapelle in Bemerode und die Kapelle des Stöckener Friedhofes.

Eine wichtige Veranstaltung ist die Lange Nacht der Kirchen im September.

Eine bedeutendes Kloster ist das Kloster Marienwerder im Stadtteil Marienwerder. Außerdem gibt es das buddhistische Kloster „Vian Giac“, welches sich in einer der größten Pagoden Europas befindet.

Friedhöfe und Stadtparks

Hannover wird auch gerne als “Großstadt im Grünen” bezeichnet, denn hier bieten sich viele grüne Orte, Stadtparks und auch Friedhöfe, zur Entspannung an. Besonders zu erwähnen sind die Herrenhäuser Gärten (Großer Garten, Berggarten, Georgengarten, Welfengarten), der „Botanische Schulgarten“ im Stadtteil Burg, die Eilenriede als einer der größten Stadtwälder Europas, der Stadtpark mit dem Rosarium und dem Japanischen Teegarten, der Hermann-Löns-Park, der Maschpark und Maschsee.

Zu den weiteren 25 Stadtparks und Stadtwälder gehören der Von-Alten-Garten in Linden, der Stadtwald Seelhorst, der Hinübersche Garten und der Willy-Spahn-Park. Ferner gibt es im Stadtgebiet zahlreiche Landschaftsschutzgebiete, wie zum Beispiel das Altwarmbüchener Moor. Auch die Leineauen, der Kronsberg, die Uferpromenaden entlang dem Mittellandkanal, der Altwarmbüchener See, der Sonnensee in Misburg und der Freibadeplatz Ricklinger Masch und die Döhrener Badeteiche (mit einem FKK Teich) sind zur Entspannung sehr beliebt.

Friedhöfe sind der Gartenfriedhof, der St. Nikolai-Friedhof, der Neustädter Friedhof, der Alter Jüdischer Friedhof an der Oberstraße und der Jüdischer Friedhof An der Strangriede, zudem gibt es den Stadtfriedhof Engesohde, den Stadtfriedhof Ricklingen, den Stadtfriedhof Seelhorst und den Stadtfriedhof Stöcken, wobei der alte Teil des Engesohder Friedhofes mit seinen alten Gräbern und Mausoleen durch einen parkähnlichen Charakter mit altem Baum und Pflanzenbestand eine Sehenswürdigkeit ist. Stadtfriedhof Lahe. Der Friedhof Lahe ist 37 Hektar groß und beherbergt ca. 25.000 Grabstätten. Angelegt wurde der Friedhof 1968 und ist somit der jüngste und größte Stadtfriedhof von Hannover

Grüner Ring

Auf dem Grünen Ring, einem seit 1995 eingerichteten Rund-Wander- und Fahrradweg, kann man - entlang der Stadtgrenze - die Stadt Hannover umrunden und so die verschiedenen Stadtlandschaften Hannovers, gerade in ihrem Übergang von Stadtteil zu Stadtrand und Umland, kennenlernen. Der Grüne Ring besteht aus einem Basisring von 80 km Länge sowie drei Umlandschleifen und zwei Innenschleifen.

Die Basisschleife führt - im Norden Hannovers angefangen - durch die Stadtteile (bzw. eigenständigen Gemeinden oder Städte) Langenhagen, Isernhagen-Süd, Lahe, Misburg, Anderten, Kronsberg, Laatzen, Hemmingen, Arnum, Devese, Wettbergen, Empelde, Velber, Ahlem, Letter, Marienwerder, Garbsen, Vinnhorst, Godshorn.

Regelmäßige Veranstaltungen

Hannover ist eine der führenden Messe- und Kongressstädte weltweit. Von den über 60 nationalen und internationalen Messen die regelmäßig in Hannover stattfinden, veranstaltet die „Deutsche Messe AG“ auf dem weltgrößten Messegelände im Süden der Stadt rund 50. Sie werden insgesamt von rund 1,8 Mio. Menschen besucht. Mit der CeBIT findet in Hannover nicht nur die weltgrößte Computermesse, sondern auch die weltgrößte Messe überhaupt statt. Weitere weltberühmte Messen sind zum Beispiel die Hannover Messe, die „Domotex“, die Agritechnica, die „Ligna“ und die „IAA Nutzfahrzeuge“. Das Messegelände verfügt auch über ein großes Convention Center für Kongresse aller Art.

Große bedeutende Kongresse und kleinere Messen werden im Hannover Congress Centrum veranstaltet. Weitere Messeplätze sind der Deutsche Pavillon, die Galerie und Orangerie in den Herrenhäuser Gärten, der Blumengroßmarkt, der Pavillon und das Künstlerhaus.

Hannover ist aber nicht nur eine der bedeutendsten Messestädte der Welt, sondern auch eine der Schützenhauptstädte in Deutschland. Das Schützenfest Hannover im Juli auf dem 10 Hektar großen Schützenplatz am Rande der Innenstadt ist mit über 5000 Schützen, über 260 Schaustellern, 8 großen und kleinen Festzelten und mit rund 2 Millionen Besuchern das größte Schützenfest der Welt. Seine Ursprünge gehen bis auf das Jahr 1529 zurück. Im Rahmen des Schützenfestes findet auch der große Schützenausmarsch statt, der mit einer Länge von 12 Kilometern, sowie mit 12.000 Teilnehmern (darunter 120 Musikkapellen aus dem In- und Ausland) und rund 70 Festwagen, Kutschen und Pferdegespannen der längste und größte Festumzug der Welt ist.

Ebenfalls auf dem Schützenplatz findet das Frühlingsfest Hannover (April/Mai) statt. Mit über 180 Schaustellern, 2 großen Festzelten und jährlich rund 1,5 Mio. Besuchern ist es das zweitgrößte Frühlingsfest in Europa. Das seit 1957 auf dem Schützenplatz stattfindende Oktoberfest Hannover ist mit rund 160 Schaustellern, 2 großen Festzelten, dem traditionellen Laternenumzug und über 1 Mio Besucher das zweitgrößte Oktoberfest der Welt.

Der Große Garten in den Herrenhäuser Gärten ist alljährlich Schauplatz des Internationalen Feuerwerkswettbewerbes. Zwischen Mai und September treten an fünf verschiedenen Terminen die besten Pyrotechniker der Welt gegeneinander an. Jede teilnehmende Natione absolviert zunächst ein Pflichtprogramm zu festgelegter musikalischer Begleitung, anschließend können sich die Nationen in einer individuellen Kür präsentieren. Den Feuerwerken voraus geht ein vielfältiges Rahmenprogramm, das eine Mischung aus Kleinkunst, Musik und Gartentheater bietet.

In der Altstadt, in Herrenhausen und auf dem Kiez (Steintorviertel) finden im Jahr mehrere kleinere Volksfeste statt. Der Karnevalsumzug mit rund 2.800 Karnevalisten, rund 30 Fest- und Bagagewagen und rund 20 Musikkapellen steigt am Samstag vor Rosenmontag.

Am Maschsee findet von Juli bis August das Maschseefest statt. Mehrere Bühnen mit Live-Musik, Kleinkunst und Comedy, Fun-Boot-Rennen, Schwimmreifenregatta, Fackelschwimmen und ein vielfältiges gastronomisches Angebot ziehen jedes Jahr ca. 2 Millionen Menschen an. Das „Lister-Meile-Fest“ im Juli steigt auf der Lister Meile.

Das Volksfest „Fly In“ findet im September auf dem Flughafen Hannover mit Flugshows, Rundflügen und einem breiten Show- und Aktionsprogramm statt.

Foodfestivals sind ein relativ neuer Trend, der an Hannover nicht vorbeiging. Auf dem Opernplatz findet das „Gourmetfest - Hannover is(s)t phantastisch“ im Mai und das „Weinfest“ im Juli statt. In der Altstadt gibt es im Juli auf dem Ballhofplatz das „Sommerfest der Tafelrunde“.

Hannover hat darüber hinaus auch eine sehr vielfältige Marktszene. Besonders in der Altstadt gibt es viele sehenswerte Märkte. So ist zum Beispiel der „Altstadt Flohmarkt Hannover“ der älteste Flohmarkt in Deutschland, der im Juli stattfindende „Markt für Kunst und Handwerk“ ist überregional bekannt, und der dreimal im Jahr stattfindende „Pöttemarkt“ kann auf eine lange Tradition zurückblicken. In der Altstadt befindet sich auch der größte der Hannoverschen Weihachtsmärkte mit rund 150 Ständen, dem Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt und dem Finnischen Weihnachtsdorf.

Aber auch außerhalb der Altstadt gibt es sehenswerte Märkte, so zum Beipspiel den Internationalen Ostereiermarkt im März, die „Echte Gilde der Marktschreier“ im September oder zur Weihnachtszeit die Weihnachtsmärkte auf dem Ernst-August-Platz und auf der Lister Meile. Ferner finden in Hannover über 30 große und kleine Wochenmärkte in allen Stadtteilen statt.

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